WRT Spotlight - Weitwinkel GmbH

Weitwinkel steht für eine durchdachte Raumentwicklung mit Nähe zu Menschen, Orten und zukunftsrelevanten Themen. Das Thuner KMU verbindet Fachkompetenz, Kreativität und langjährige Erfahrung und entwickelt daraus tragfähige, massgeschneiderte und ganzheitliche Lösungen mit Weitblick.


Weitwinkel GmbH – Lebensräume mit Weitblick

Die Weitwinkel GmbH denkt Raum mit Weitblick. Als Planungsbüro für Raum- und Regionalentwicklung begleitet sie öffentliche und private Auftraggebende von der strategischen Klärung und Konzeptentwicklung über Studien und Planungen bis zur Begleitung der Umsetzung. Das junge, interdisziplinäre Team verbindet Fachwissen mit Kreativität und einem ausgeprägten Verständnis für Prozesse und Akteure. So entstehen ganzheitliche und umsetzungsorientierte Lösungen für komplexe räumliche Herausforderungen im städtischen und ländlichen Kontext. Der Ansatz von Weitwinkel verknüpft unterschiedliche Themen, integriert Anspruchsgruppen und schafft Lebensräume, die den Bedürfnissen von heute und morgen gerecht werden.

 

Fünf Fragen an Emanuel Buchs

 

1. Wie sind Sie zu Ihrer heutigen beruflichen Tätigkeit gekommen?

Mein Interesse an der Raumplanung entstand während meines Architekturstudiums im Rahmen einer Projektarbeit zur räumlichen Entwicklung einer Berner Vorortsgemeinde. Dabei setzte ich mich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Siedlungs-, Verkehrs- und Landschaftsentwicklung sowie deren Auswirkungen auf die kommunale Infrastruktur auseinander. In diesem Prozess wurde mir bewusst, wie stark die gebaute Umwelt und räumliche Entwicklungsentscheidungen unser tägliches Leben prägen.
Den beruflichen Einstieg in die Raumplanung fand ich anschliessend in der Firma meines Vaters, der impulsa ag. Kurz nach meinem Eintritt entstand durch die Fusion der impulsa ag mit dem Bereich Geoinformation der Dütschler und Nägeli AG die ALPGIS AG – die Vorgängerorganisation der heutigen Weitwinkel GmbH. Vertiefen konnte ich mein fachliches Interesse später mit dem Masterstudium in Raumentwicklung und Landschaftsarchitektur an der Fachhochschule Ostschweiz in Rapperswil.
Bis heute fasziniert mich an der Raum- und Regionalentwicklung insbesondere die thematische Breite, die Vielzahl unterschiedlicher Interessen sowie die Zusammenarbeit über Fachdisziplinen hinweg, um zukünftige Lebensräume aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten

2. Welches sind aktuell Ihre grössten Herausforderungen?

Da gibt es einige. Als kleines Unternehmen mit begrenzten Ressourcen müssen wir uns im wachsenden und dynamischen Planungsmarkt behaupten.
Weitere Herausforderungen liegen in der zunehmenden Komplexität der Raumplanung: vielfältige Interessen, politische Prozesse, gesetzliche Vorgaben und begrenzte Flächen sowie der Anspruch an nachhaltige Lösungen. Unser Ziel ist es, diese Faktoren auszubalancieren und dabei Planung so verständlich und tragfähig wie möglich zu machen.

3. Wie finden Sie einen Ausgleich zur beruflichen Tätigkeit?

Der beste Ausgleich für mich ist der Wechsel der Perspektive: raus in die Natur, Bewegung, Zeit mit Familie und Freunden. Diese Momente schaffen Distanz, geben Energie – und bringen oft neue Ideen für unsere Projekte.

4. Was wünschen Sie sich für die Zukunft Ihrer Unternehmung?

Ich wünsche mir, dass wir weiterhin mitgestalten dürfen – mit spannenden Projekten, starken Partnerschaften und einem Team, das Freude daran hat, Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Und dass wir unsere regionale Verankerung im Wirtschaftsraum Thun weiter stärken können.

5. Wie lautet Ihr Ratschlag an Jungunternehmende?

Mutig sein, dranbleiben und neugierig bleiben. Erfolg entsteht selten über Nacht – aber durch Klarheit, Beharrlichkeit und ein gutes Netzwerk. Und vor allem: sich selbst treu bleiben und eine Vision verfolgen, die mehr ist als nur ein Geschäftsmodell.



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